FrŸhlingsglaube

Spring faith

 

Franz Schubert (1797–1828)

 

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Die linden LŸfte sind erwacht,

Sie sŠuseln und weben Tag und Nacht,

Sie schaffen an allen Enden.

O frischer Duft, o neuer Klang!

Nun, armes Herze, sei nicht bang!

Nun mu§ sich alles, alles wenden.

 

Die Welt wird schšner mit jedem Tag,

Man wei§ nicht, was noch werden mag,

Das BlŸhen will nicht enden;

Es blŸht das fernste, tiefste Tal:

Nun, armes Herz, vergi§ der Qual!

Nun mu§ sich alles, alles wenden.

 

 

 

Johann Ludwig Uhland (1787-1862)

Balmy breezes are awakened,

They whisper and move day and night,

And everywhere creative.

O fresh scent, o new sound!

Now, poor heart, don't be afraid.

Now all, all must change.

 

With each day the world grows fairer,

One cannot know what is still to come,

The flowering refuses to cease.

Even the deepest, most distant valley is in flower.

Now, poor heart, forget your torment.

Now all, all must change.